Fachanwalt Betriebsrat

          








Rechtsprechung für den Betriebsrat






zum Leistungsentgelt im öffentlichen Dienst siehe unseren Artikel in PersRat
als pdf

Beratungsangebot zur Umsetzung der leistungsbezogenen Vergütung nach § 18 TVöD als pdf

 

Muster-Widerspruch Leiharbeit als pdf (nach dem neuen Gesetz gegen den Missbrauch in der Leiharbeit)

 

ständige Fortbildung garantiert



wir erfüllen die Voraussetzungen für die Fachanwaltschaft durch langjährige Praxis und ständige Fortbildung - auch über das Üblichen hinaus

 
Projekt
 Die Arbeit eines Betriebsrat besteht häufig darin, aktuelle Projekte zu begleiten:
  - Umstrukturierungen im Betrieb,
  - Kostensenkungsprogramme,
  - neue Berichtslinien und Organisationsänderung,
  - flexible Arbeitszeitsysteme,
  - leistungsabhängige Bezahlung
(auch nach TVöD)
  - ... und vieles mehr.

fachkundige Projektbegleitung
Wir sind in diesen Projekten an der Seite des Betriebsrats aktiv, unterstützen und beraten mit fachkundiger Hilfe, natürlich auch aus Erfahrung in anderen Betrieben und Unternehmen. Einbezogen werden auch die wirtschaftlichen Fachkenntnisse.

Kostenübernahme durch den Arbeitgeber
Wenn eine Betriebsänderung vorliegt kann der Betriebsrat problemlos externe Unterstützung hinzuziehen. Das hat (in Betrieben über 300 Beschäftigte) der Gesetzgeber in § 111 Satz 2 BetrVG ausdrücklich vorgesehen. Aber auch in kleineren Betrieben kann die Beratung - nach vorheriger Vereinbarung mit dem Arbeitgeber - erfolgen (§ 80 Abs. 3 BetrVG).

Internationaler Bezug
Immer häufiger stellen sich Rechtsfragen mit internationalem Bezug: die Konzernzentrale im Ausland macht Vorgaben, Vergütungssysteme sollen weltweit angewandt werden oder Kosteneinsparungen wirken sich direkt in den deutschen Betrieben aus. Der GBR oder KBR ist gefordert.
Nach unseren Erfahrungen besteht die Hauptarbeit darin, die deutsche Betriebsverfassung durchzusetzen (und zu erläutern), damit die Mitbestimmung nicht "auf der Strecke" bleibt.
Hier unterstützen wir den Betriebsrat, sei es in innerbetrieblichen Verhandlungen oder notfalls in Einigungsstellen und Gerichtsverfahren.

Angebot
Wir unterbreiten gern ein Angebot über unsere Beratungsleistung. Der Arbeitgeber ist nach § 80 Abs. 3 BetrVG verpflichtet, der Hinzuziehung von Sachverständigen zuzustimmen.  

Fachanwalt für Arbeitsrecht Wolfgang Steen, Rechtsanwälte Gaidies Heggemann & Partner, Mönckebergstr. 17, 20095 Hamburg, Tel.: 040 - 280 88 60 - mobil: 0172 40 22 860 - steen@gsp.de

 

Aktueller Hinweis: Mitarbeiterbefragungen sind mitbestimmungspflichtig (§ 87 Abs 1 Nr. 1 und § 94 BetrVG). Dies gilt bereits bei allen vorbereitenden Handlungen einschließlich Abstimmung der konkreten Fragen. In jedem Fall muss der Datenschutz (Anonymität) gewährleistet sein und die Persönlichkeit des Arbeitnehmers (keine Fragen zu Einkommensverhältnissen, Pfändung etc.).

 

"Betriebsrat kein Honigschlecken" - Beschützer, Sprachrohr, Co-Manager
G
efragt, welche Erwartungen Belegschaften an "gute Betriebsratsarbeit" haben, gingen die Antworten
in Richtung des Beschützers, des Sprachrohrs für die Belegschaft und jemanden, um gegen das Kapital bestehen zu können. So jedenfalls die Ergebnisse einer Untersuchung in Österreich. Im Angestelltenbereich gehen die Erwartungen dagegen in Richtung Co-Management. Die Betriebsräte sollten an Entscheidungen und Projekten mitarbeiten. Die Forscherin Ursula Rami (Universität Linz) sieht dort ein Problem: "Das erfordert Führungskompetenz und Management-Fachwissen und viel soziale Kompetenz. Sie sollen mitarbeiten, aber nicht mitentscheiden."
Da also das Co-Management besonders dann einfordert wird, wenn es um schwierige Entscheidungen geht, wie Einsparungen oder Personalabbau, ist "Betriebsratsarbeit kein Honigschlecken". Ob und wie der Betriebsrat (sonst) sichtbar ist, sieht Ursula Rami als zentrales Thema. "Das schwarze Brett oder E-Mails als Kommunikationswege werden nicht geschätzt. Es ist das persönliche Gespräch, das zählt."

Büro im Spitalerhof
in der Mönckebergstr. 17 - direkt gegenüber dem Karstadt-Haupthaus